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FATBIKE

Mit dem Fatbike lässig im Gelände unterwegs

Entwickelt wurden sie ursprünglich, um auf sandigem Untergrund auch per Fahrrad nicht einzusinken – doch ihr Einsatzgebiet hat sich inzwischen deutlich erweitert: Fatbikes sind einer der angesagtesten Trends im Funsport-Sektor. Und sie haben ein Feld erobert, das für anspruchsvollen Bikesport steht: das Mountainbiken. Und das, obwohl sie auf den ersten Blick alles andere als sportlich wirken. Denn angesichts ihrer enormen Reifenstärke von bis zu 4,8 Zoll kommen die liebevoll auch „Fattys“ genannten Modelle zunächst eher behäbig daher und werden nicht umsonst auch als „Monstertrucks unter den Mountainbikes“ bezeichnet. Das ändert sich aber, sobald man ein Fatbike im Einsatz hat. Dann nämlich lernt man die wichtigste Eigenschaft dieses Fahrradtyps zu schätzen: das nahezu mühelose Dahingleiten über alle Arten von Unebenheiten. Denn ein Fatty überrollt jedes Hindernis im wahrsten Sinne des Wortes: Die vergleichsweise weich aufgepumpten Reifen puffern Wurzeln, Steine und Stöcke ebenso komfortabel ab, wie sie das Durchfahren sandiger Böden dank ihrer enormen Auflagefläche zum Kinderspiel machen. Kein Wunder also, dass Fatbikes sich bei Freizeitsportlern wachsender Beliebtheit erfreuen. [weiterlesen]

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2014 2018


Trek Farley 5 2017 RH-Größe: 55

1.259,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Ausstattungs- und Funktionsmerkmale bei einem Fatbike

In Sachen Ausstattung bringt ein Fatty alles mit, was zu einem MTB gehört: Gefederte Gabeln und Scheibenbremsen zählen ebenso zum Standard wie hochwertige Gangschaltungen mit bis zu 20 Gängen und eine Rahmenkonstruktion aus Carbon oder Aluminium. Auf eine Vollfederung kann beim Fatbike verzichtet werden, denn schließlich sorgt die Bereifung für komfortables Fahren auch auf holperigen Böden. Aus diesem Grund sind sogar einige Modelle mit Starrgabel zu haben. Die breiten Laufräder haben auch bei Abfahrten einen besonderen Vorteil. Denn sie lassen sich nicht von Hindernissen aus der Bahn werfen, sondern rollen einfach darüber hinweg und erlauben eine sehr sichere Abfahrt.

Prinzipiell zählen Reifenstärken von 4 bis 4,4 Zoll zum Standard bei Fattys, ebenso wie Laufradgrößen von 26 oder 27,5 Zoll. Aufgrund der mächtigen Bereifung gehören die Modelle natürlich nicht gerade zu den leichtesten Fahrrädern.

Besonderheiten beim Einsatz eines Fattys

Wer mit dem Gedanken an den Kauf eines Fatbikes spielt, sollte sich der besonderen Fahreigenschaften dieser ungewöhnlichen MTBs bewusst sein. Generell zeichnet sich ein solches Fahrrad durch eine große Laufruhe aus und kommt mit jedem Terrain spielend zurecht. Es bedarf jedoch im Vergleich zu klassischen Mountainbikes etwas mehr Kraftanstrengung, um ein Fatty in Bewegung zu bringen. Deshalb haben die Bikes besonders im Fun- und Freizeitsport ihre Berechtigung, werden jedoch für agiles, sportliches MTB-Fahren eher selten genutzt. Wer es sich besonders bergauf etwas leichter machen möchte, kann natürlich auf E-Bike-Versionen der dick bereiften Trendfahrräder setzen.