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E-FATBIKE

E-Fatbikes: Komfort und Fahrspaß auf fetten Reifen

Fatbikes spielen bei Outdoor-Fans in einer besonderen Liga. Denn zum sportlichen Anspruch kommt bei den breit-bereiften Mountainbike-Modellen noch ein ordentlicher Schuss ungezügelter Fahrspaß dazu. Das liegt an den Breitreifen, die das Wörtchen „Fat“ im Bike-Namen beisteuern – und im Gelände dafür sorgen, dass du viele Hindernisse kaum wahrnimmst. Einziges Manko klassischer Fattys: Sie sind aufgrund ihres robusten, ausladenden Fahrwerks wahrlich keine Leichtgewichte. Das kann man von einem E-Fatbike auch nicht behaupten. Es ist sogar noch ein gutes Stück schwerer als ein Fatty ohne Motor. Doch das Vorankommen wird mit den akkubetriebenen Modellen noch sehr viel entspannter als mit den Klassikern. Dafür sorgst du, indem du im passenden Moment, beispielsweise bei kräftezehrenden Anstiegen, die elektrische Unterstützung dazu schaltest. [weiterlesen]

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Funktionsweise und Ausstattung beim E-Fatbike

Über eine Steuereinheit mit Display kannst du den Motor eines E-Fatbikes jederzeit bequem bedienen. Je nach ausgewählter Stufe gibt dir das Bike dann Extra-Power für Kletterpartien oder auch für das entspannte Cruisen in der Ebene. Zumeist sorgt ein sogenannter Mittelmotor dafür, dass die zwischen 200 und 400 Watt Leistungsstärke, die in einem E-Fatbike stecken, möglichst verlustarm in Vorschubkraft verwandelt werden. Dabei addiert sich die E-Power zu deinem eigenen Antritt – und schon geht der Aufstieg auch bei steilen Bergen deutlich leichter. Viele Modelle bringen als Extra sogar eine Schiebehilfe mit, dank derer du selbst dann nicht auf elektronische Unterstützung verzichten musst, wenn du dein Bike schiebst.

Abgesehen vom Motor und Akku-Pack ist die Ausstattung eines E-Fatbikes der seiner nicht motorisierten Geschwister sehr ähnlich. Fattys sind üblicherweise nur an der Gabel gefedert, manche Modelle kommen aufgrund ihrer breiten Reifen sogar gänzlich ohne zusätzliche Federung aus. Für Sicherheit auch bei hohen Geschwindigkeiten sorgen großflächige Scheibenbremsen. Da du die Performance deines E-Bikes zum großen Teil über den Motor steuerst, fällt die Gangschaltung naturgemäß etwas reduzierter aus: Moderne E-Fatbikes sind heute zumeist mit einer hochwertigen 10-Gang-Kettenschaltung ausgestattet. Die hält auch den besonderen Belastungen bei starken Antritten im Verbund mit zugeschalteter Akku-Unterstützung problemlos stand.

E-Fatbike oder E-MTB?

Ob du dich für ein E-Bike als Fatty oder als klassisches vollgefedertes beziehungsweise Hardtail-MTB entscheidest, hängt vor allem von deinen Vorlieben beim Radfahren ab. Generell sind Fattys eher Spaß-Bikes. Deshalb werden sie von sportlich ambitionierten Fahrern allenfalls als Zweitrad angeschafft. Denn weder sind sie so wendig wie schlanke Hardtails noch so wettkampftauglich wie viele Fullys. Doch wer beim Offroad-Biken im Gelände so richtig Spaß haben möchte, kommt um ein Fatty nicht herum. Und die Motorunterstützung trägt entscheidend dazu bei, diesen Spaßfaktor noch zu steigern.