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DIRTBIKE

Dirtbikes: die Spezialisten für Akrobaten

Ein Dirtbike fühlt sich dort wohl, wo es dem Namen nach auch hingehört: im Dreck. Denn sauber sind die Schanzen und Bikeparks für gewöhnlich nicht, auf denen diese Spezialisten unter den Mountainbikes ihre Vorteile ausspielen. Dirtbikes sind die perfekten Begleiter für alle Funsportler, die auch mal richtig große Sprünge wagen möchten. Absolut fehlbesetzt sind sie hingegen bei langen Radtouren. Aufgrund ihrer Rahmengeometrie machen sie nämlich bei Jumps und Tricks richtig Spaß – laden aber aufgrund der extrem tiefen Sitzposition überhaupt nicht zu gemächlichem Fahren ein. Überhaupt sitzt man auf einem Dirtbike eher selten. Denn welcher gelungene Stunt lässt sich schon im Sitzen machen? [weiterlesen]

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2014 2018


Ausstattung und Besonderheiten eines Dirtbikes

Dirtbikes sind auf das Wesentlichste reduzierte Funsport-Geräte. Neben Rahmen, Gabel und Tretwerk bringen sie nur Bremse, Lenker, Sattel und Laufräder mit. Und das ist eigentlich alles, was du brauchst, um mit raffinierten Sprüngen die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen. Alle Teile sind auf besondere Stabilität und Robustheit hin konstruiert. Charakteristisch für den zwischen 12 und 16 Zoll großen Rahmen eines Dirtbikes sind das stark abfallende Oberrohr und die niedrige Sattelstütze. Als Material kommt dafür bei den meisten Bikes dieser Art Aluminium zum Einsatz. Noch robuster, aber auch deutlich schwerer, sind Modelle aus Stahl.

Auf eine Gangschaltung verzichten die meisten Modelle. Der Grund: Beim Dirtbiken steht nicht die Geschwindigkeit oder die zurückgelegte Distanz im Vordergrund, sondern die Technik. Im Gegensatz zu klassischen MTBs weisen die Funbikes oftmals nur hinten eine Bremse auf. Dabei solltest du nach Möglichkeit auf eine Scheibenbremse setzen, denn die greift auch unter widrigen Bedingungen wie Nässe und Verschmutzungen am Laufrad sicher und zuverlässig. Die meisten Fahrräder dieser Art sind Hardtails. Eine gefederte Gabel ist bei den Bikes auch durchaus sinnvoll. Denn sie hilft, Sprünge gelenkschonend abzufedern. Und ein bisschen Fahrkomfort darf auch bei Spaß-Fahrrädern schließlich sein.

Einsatzfelder für Dirtbikes

Um das Potenzial eines Dirtbikes so richtig ausschöpfen zu können, brauchst du natürlich die passende Umgebung. Ideal sind beispielweise Bikeparks, BMX-Strecken oder ähnliche Anlagen. Auch einige Abschnitte moderner MTB-Parcours in freier Natur können mit diesen Bikes Spaß machen. Wichtig ist, dass die Umgebung verschiedene Möglichkeiten für Sprünge bietet – also zum Beispiel Hindernisse oder Schanzen. Die kannst du dir natürlich auch in der Stadt suchen, indem du auf akrobatische Weise Treppen hinunter springst oder gelungene Sprünge über Parkbänke machst. Dabei solltest du aber unbedingt darauf achten, dass ein Dirtbike als Sportgerät gilt, also im Originalzustand keine Straßenzulassung hat.